Wann bin ich am fruchtbarsten?

Möchte man schwanger werden, ist das Timing des Geschlechtsverkehrs von höchster Bedeutung (Wilcox). Eine Befruchtung kann nämlich nur an den fruchtbaren Tagen erfolgen; das Fruchtbarkeitsfenster beginnt typischerweise 5 Tage vor dem Eisprung und endet mit dem Tag des Eisprungs. Am fruchtbarsten ist man 2–3 Tage vor dem Eisprung (American Society for Reproductive Medicine). Nach dem Eisprung kann man bis zum nächsten Zyklus nicht mehr schwanger werden.

Wie kann die kontinuierliche Körperkerntemperatur den Eisprung prognostizieren?

Der Mensch hat fast 3,5 Billionen kleine Uhren, die die Organe, das Gewicht, den Schlaf und auch die Fruchtbarkeit steuern. Diese nennt man zusammenfassend den zirkadianen Rhythmus. Wer hätte das gedacht? Forschungen zur Körperkerntemperatur (KKT) haben gezeigt, dass die KKT einen äußerst zuverlässigen Marker für zirkadiane Rhythmusmuster darstellt (Brown). Diese Muster korrelieren mit der Freisetzung von Hormonen wie Östrogen und Progesteron.

Was hat aber der zirkadiane Rhythmus mit Fruchtbarkeit zu tun? Das erklären wir Ihnen auch. Zirkadiane Rhythmusmuster ändern sich mit den Phasen des Menstruationszyklus, weswegen die Erkennung dieser Muster eine Prognose des Eisprungstages ermöglicht. Das beste Beispiel dafür ist die kontinuierliche Überwachung der Körperkerntemperatur (KKT).

Und genau hierbei können wir Ihnen helfen. Der Ayola Ring, Ihr persönlicher Fruchtbarkeitssensor, zeichnet nämlich die KKT auf. Dieser einzigartige Ring kann mit Hilfe des Algorithmus auch subtile Temperaturmuster vor dem Eisprung identifizieren, die mit gewöhnlichen Thermometern, die Temperaturen im Mund oder an der Haut messen, nicht erkannt werden können (Coyne, Cagnacci).

Falls korrekt gemessen wurde, kann diese Temperaturveränderung zur Prognose des Eisprungs genutzt werden. Hat man Geschlechtsverkehr an den Tagen vor dem Eisprung, kann die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft erheblich erhöht werden (Johnson).

Inwiefern unterscheidet sich die vom Ayola Ring verwendete Methode, nämlich die kontinuierliche Messung der Körperkerntemperatur von anderen Methoden zur Bestimmung des Eisprungs?

Die gängigen Methoden zur Prognose des (manchmal) schwer bestimmbaren Fruchtbarkeitsfensters können bei vielen Frauen versagen. Diese traditionellen Methoden sind weit verbreitet, weil sie lange die einzige Mittel waren, die man hatte. Allerdings sind sie oft ungenau, zu arbeitsintensiv oder kompliziert zu deuten.

Inwiefern unterscheidet sich die kontinuierliche Messung der Körperkerntemperatur von anderen Methoden?

Generell ist die Messung der Basaltemperatur (BT) nicht empfindlich genug, um die kleinen Veränderungen zu erkennen, die vor dem Eisprung auftreten. Auch externe Faktoren, z. B. Medikamente, Schlafmangel und Alkohol haben einen großen Einfluss auf die BT. Da bei der BT der Temperaturanstieg erst nach dem Eisprung festgestellt wird, hat sich das Fruchtbarkeitsfenster zu diesem Zeitpunkt schon geschlossen. Die Überwachung der BT erfordert auch, dass Sie Ihre Temperatur jeden Morgen zur gleichen Zeit messen (Shilaih 2018).

Mit KKT können Temperaturmuster erfasst werden, die das Fruchtbarkeitsfenster schon VOR dem Eisprung vorhersagen.

Luteinisierendes Hormon (LH)

Ovulationstests, die eine erhöhte Konzentration des luteinisierenden Hormons (LH) im Urin messen, sind weit verbreitet. Allerdings besteht die größte Chance auf eine Schwangerschaft häufig ein paar Tage vor diesem nachweisbaren LH-Anstieg (Shilaih 2018). Außerdem kann es extrem große Unterschiede zwischen individuellen LH-Gipfeln geben (Direito 2013), weswegen auch diejenigen den LH-Anstieg übersehen können, die jeden Tag Tests machen.

Dank KKT-Messungen bleibt Frauen mehr Zeit für Geschlechtsverkehr während der fruchtbarsten Tage, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft maximiert wird. Die Beschränkungen von LH-Tests (große Varianz in der Dauer und Ausmaß des LH-Gipfels vor dem Eisprung) haben auf KKT keinen Einfluss (Direito 2013).

Sensoren

Die meisten Sensoren, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind, messen die Basaltemperatur im Ohr, im Mund oder am Handgelenk. Studien haben jedoch gezeigt, dass diese Methoden weder den zirkadianen Rhythmus messen können, noch über die gleiche Empfindlichkeit oder Genauigkeit wie KKT verfügen (Shilaih)

Mit der kontinuierlichen Messung der KKT werden auch die subtilen Veränderungen entdeckt, die vor dem Eisprung auftreten und die für die Bestimmung des Zeitfensters wichtig sind, in dem die Empfängniswahrscheinlichkeit am größten ist. Auf KKT haben auch externe Faktoren keinen Einfluss, sie ermöglicht also eine wesentlich genauere und präzisere Prognose des Eisprungs (Coyne).

Was will Ihnen Ihr Körper sagen?

Ihr Körper ist wirklich erstaunlich. Wenn Sie seine Signale richtig deuten, kann er Ihnen wichtige Informationen über Ihre Fruchtbarkeit und Ihr Wohlbefinden geben. Mit dem Ayola Ring, Ihrem persönlichen Fruchtbarkeitssensor, können Sie ab sofort immer genau wissen, wann Ihre Chancen auf das ersehnte Babyglück am besten sind.
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